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News von Swissinfo

Schweiz hält ihren Kurs im Menschenrechtsrat

27 Mrz 2017: Kein Eklat an der 34. Sitzung des Menschenrechtsrats trotz Drohungen der amerikanischen Administration. Die Schweiz hielt an ihrem Kurs fest und stimmte – anders als einige europäische Länder – zugunsten einer Resolution mit Kritik an die Adresse Israels. Ging es darum, den Drohungen der neuen amerikanischen Administration keinen zusätzlichen Vorwand zu liefern? Washington hatte zuvor wissen lassen, dass die Hauptverhandlung des Menschenrechtsrats sehr genau verfolgt würde, bevor man einen Entscheid in dieser Sache fällen werde. Dieser könnte vor der nächsten Session des Rats im Juni fallen: Die Sitzung verlief deshalb eher ruhig. "Vor dem Grundsatzentscheid Washingtons über die Modalitäten der amerikanischen Beteiligung am Menschenrechtsrat verlief diese Sitzung sehr effizient und pragmatisch", sagt Botschafter Valentin Zellweger, Sonderbeauftragter der Schweiz beim Menschenrechtsrat in Genf. Wie jedes Mal brachte die Schweizer Diplomatie ihre eigene Haltung zum ...

Erdogan schwingt "Nazi-Keule" auch gegen Schweiz

27 Mrz 2017: Ein Transparent an einer Anti-Erdogan-Demonstration in Bern sorgt für Missmut in den türkisch-schweizerischen Beziehungen. Es forderte dazu auf, Präsident Recep Tayyip Erdogan zu töten. Ankara reagiert mit Empörung und löst eine diplomatische Krise aus.   Bereits am Samstagabend hatte die türkische Regierung nach dem Vorfall die Vize-Botschafterin der Schweiz, Nathalie Marti, ins türkische Aussenministerium einbestellt. Tags darauf musste auch Walter Haffner vorsprechen. Der Schweizer Botschafter habe dem Vertreter des türkischen Aussenministeriums mitgeteilt, dass die zuständigen Behörden in der Schweiz den Vorfall untersuchten. Die türkischen Behörden würden über das Ergebnis informiert. Erdogan reagierte mit Empörung und behauptete in verschiedenen Reden in der Türkei, Terroristen hätten das Plakat im Schweizer Parlament aufgehängt. Er warf Europa erneut Faschismus vor und meinte damit auch die Schweiz. Sein Sprecher Ibrahim Kalin sagte, die Schweiz müsse ...